Dienstag, 21. November 2017
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Gesunde Stadt Dortmund e.V.

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 Schutz beim Umgang mit Gefahrstoffen minimieren 

Prozesse - Probleme - Aufgaben

Die Schutzmaßnahmen, die beim Einsatz von Gefahrstoffen von Ihnen erwartet werden, sind genau festgeschrieben:

  1. Sie stellen fest, ob die von Ihnen eingesetzten Produkte Gefahrstoffe sind (Gefahrensymbol, R-Sätze, S-Sätze, Sicherheitsdatenblatt).
  2. Handelt es sich um einen Gefahrstoff prüfen Sie, ob es ein Produkt mit einem geringerem gesundheitlichem Risiko gibt. Gibt es Ersatzstoffe, müssen diese in der Regel auch verwendet werden.
  3. Führen Sie, falls erforderlich ist unter fachkundiger Hilfe, die Gefährdungsbeurteilung durch.
  4. Sie führen ein Verzeichnis aller in Ihrem Unternehmen verwendeten Gefahrstoffe (Gefahrstoffkataster).
  5. Sie haben zu ermitteln, ob bei der Verarbeitung von Gefahrstoffen Grenzwerte überschritten werden - Arbeitsbereichsanalyse TRGS 402. Die Grenzwerte sind in den Sicherheitsdatenblättern der Hersteller angegeben. Ansonsten lassen Sie sich von der Fachkraft für Arbeitssicherheit, dem Arbeitsschutzamt oder Ihrer Berufsgenossenschaft beraten.
  6. Wenn Gefahrstoffe in einem gesundheitsschädlichen Umfang freigesetzt werden, müssen sie an der Austrittsstelle eine Absaugung anbringen. Falls dies nicht möglich ist, müssen Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter persönlichen Körperschutz tragen: Atemschutz, Körperschutz, Hautschutz.
  7. Sie haben eine Betriebsanweisung zu erstellen.
  8. Damit Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Umgang mit Gefahrstoffen alles richtig machen, müssen Sie sie anhand der Betriebsanweisung unterweisen.
  9. Abhängig vom eingesetzten Gefahrstoff kann es sein, dass Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeitsmedizinisch untersucht werden müssen.
  10. Es gelten spezielle Regelungen für Jugendliche und werdende und stillende Mütter. Gefahrstoffrecht.

    

Mögliche Maßnahmen

  • Ermitteln Sie, anhand der Kennzeichnung, welche Gefährdungen von den Arbeitsstoffen ausgehen.
  • Fordern Sie von jedem Gefahrstoff das EG-Sicherheitsdatenblatt vom Lieferanten oder Hersteller an (Bestellformular - Sicherheitsdatenblatt). Fragen Sie Ihre Sicherheitsfachkraft.
  • Führen Sie, falls erforderlich ist unter fachkundiger Hilfe, die Gefährdungsbeurteilung durch. Ermitteln Sie Schutzstufen und legen Sie Schutzmaßnahmen fest.
  • Legen Sie ein Verzeichnis der Gefahrstoffe an, in dem Name, Gefährdung und Menge des eingesetzten Gefahrstoffs erfasst ist.
  • Betriebsanweisungen in der Muttersprache der Arbeitnehmer/innen erstellen und auf betriebliche Belange anpassen: Ihre Sicherheitsfachkraft berät Sie, wo sie solche Betriebsanweisungen erhalten können. Berufsgenossenschaften haben beispielsweise für fast alle Gefahrstoffe Betriebsanweisungen erstellt, die Sie kostenlos nutzen können.
  • Falls nötig, stellen Sie Persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung und überwachen Sie, dass Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diese verwenden.
  • Informieren und unterweisen Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anhand einer Betriebsanweisung vor Aufnahme der Arbeiten und danach in regelmäßigen Abständen, mindestens einmal jährlich.
  • Sprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern/innen und Beschäftigten von Fremdfirmen z.B. Reinigungskräfte welche Probleme und Verbesserungsvorschläge es beim Umgang mit den Gefahrstoffen gibt.
  • Prüfen Sie, ob arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen notwendig sind und veranlassen Sie sie ggf.
  • Prüfen Sie, ob ein Hautschutzplan (siehe Modul Hautschutz) zu erstellen ist und ob besondere Hygienemaßnahmen erforderlich sind.
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Weitere Informationen:

  

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